Reviews 'Out Of Fire' album & tour

Reviews from our latest album 'Out Of Fire'. If YOU like to write a review please contact us!

Highlights

  • "...mit verdammt geilem Gesang [...] Schöner fast schon klassischer Heavy Metal Sound mit richtig fetten Riffs [...] Die Drums treiben das ganze genauso wie der Bass, und die Gitarre macht einen fantastischen Job."
  • "...mitreißende Stimme! Herausstechendes Merkmal ist zwar die Stimme (nochmal tiefe Verbeugung in die Richtung), aber die Herren an den Instrumenten liefern auch eine wirklich famose Vorstellung ab."
  • "Energiegeladene Mischung aus kunstvoll komponierten, neoklassischen Heavy Metal-Tracks mit einem kräftigen Schuss 80er Hardrock."
  • "Sehr griffiger Metal [...] alles besitzt, was ich von dieser Musik auch erwarte!"

Harte Musik (www.harte-musik.de // Germany)

Diesmal geht es ein klein wenig in den Süden, nämlich in die Schweiz. Von dort kommt die Band Wicked Plan und diesmal hab ich mal wieder eine Band im Player, wo es eine Frontfrau gibt. Wie das nunmehr zweite Album mit dem Namen Out Of Fire klingt, das habe ich mir genau angehört.

Es geht so los wie es sich gehört. Mit guten Riffs von den Gitarren, einem dichten Instrumentalteppich, schönem Heavy Metal Solo und verdammt geilem Gesang. Und die Bandvorstellung, denn das Lied heißt Wicked Plan, ist so gelungen, dass es direkt mal neugierig auf den Rest des Albums macht. Und der gute Eindruck zu Beginn wird beim zweiten Song namens Dragon Eye noch vertieft. Schöner fast schon klassischer Heavy Metal Sound mit richtig fetten Riffs und das trotz etwas gedrosseltem Tempo. Und natürlich lebt man sehr von der fantastischen Frontstimme, aber an den Soli kann man unschwer erkennen, dass die Jungs an den Instrumenten in ihrem Bereich ebenfalls verdammt gute Musiker sind.

Jetzt geht es dann doch noch ein wenig fixer voran, nämlich bei The Sign. Die Drums treiben das ganze genauso wie der Bass und die Gitarre macht einen fantastischen Job. Klar könnten  jetzt der ein oder andere anmerken, dass man diesen Heavy Sound schön in den 80er und 90ern gehört hat, aber was soll es? Es ist gut gemacht und es macht Laune zuzuhören und mitzugehen. Mit Darkness Comes kommen wir dann in den Balladen-Modus, aber das zum Glück ohne dass es aufgesetzt oder peinlich wird, was leider viel zu oft vorkommt. Hier stimmt alles, denn sowohl der Sound als auch die vermittelte Stimmung kommen irgendwie pur rüber und in solch einem Song merkt man auch die Ausbildung der Stimme, das kann echt nicht jeder.

Black Out ist dann wieder eine gehörige Portion härter und mit dickeren Gitarrenbrettern versehen. Über allem thront die Stimme, die im Gegensatz zu den Instrumenten recht hoch ist, denn diese sind dumpf und tief gespielt. Schön und interessant gemacht. Paganini überrascht mich dann vor allem durch den sehr schnellen und harten Drumeinsatz und zugleich durch den Klassik Touch, so dass der Song eine wirklich gute Mischung enthält.

Ruhig beginnt dann The Ring Of Amadon, allerdings sollte man nicht in Versuchung geraten, die Lautstärke nach oben zu regulieren, dann haut es einen nämlich recht schnell aus den Pantoffeln. Zwar wird hier nicht mit Härte um sich geworfen, aber das Lied ist sehr viel Intensität und eine große Riffdichte. Mmh, Dancing In The Rain? Ich hatte schon Befürchtungen, aber der Song ist sowohl inhaltlich als auch musikalisch top. Achja, irgendwie klingt der Gesang hier sowohl rockig als auch ein wenig nach Soul. Absicht? Keine Ahnung, aber es wirkt.

Moon King lässt mich ein wenig ratlos zurück. Der Song ist gut, dies ist keine Frage, aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen springt der Funke bei mir nicht richtig rüber. Ja, ist Jammern auf hohem Niveau, aber ihr wollt es halt auch immer wissen, oder? Den Abschluss mach dann der Titelsong Out Of Fire und damit wieder ein sehr griffiger Metal Titel, der alles das besitzt was ich von dieser Musik auch erwarte. Schönes Solo, gute Riffs, kleiner klassische und großer rockiger Anteil und eine mitreißende Stimme.

Fazit: Bei Out Of Fire, dem zweiten Album von Wicked Plan dürften sich sowohl Neu-Rocker, die dem Heavy zugetan sind, als auch wir Alten, die im Schrank noch die Kutten aus der guten alten Zeit hängen haben, wohl fühlen. Herausstechendes Merkmal ist zwar die Stimme (nochmal tiefe Verbeugung in die Richtung), aber die Herren an den Instrumenten liefern auch eine wirklich famose Vorstellung ab. Manchmal fehlt mit etwas das Überraschende, aber das ist höchsten ein kleine Anmerkung, dafür macht da Album einfach zu viel Spaß.

Bewertung: 4/5 Punkte

Metal-Factory (metal-factory-ch // Schweiz)

WICKED PLAN – Out Of Fire
Ring of Amadon Records/Non Stop Music
Eine ausdrucksstarke weibliche Powerstimme und virtuose Gitarren, das sind die Aushängeschilder der Schweizer Heavy Metal-Band Wicked Plan. Schon beim Opener „Wicked Plan“ stellt das Quartett sein Können eindrucksvoll unter Beweis. Natali Keller variiert mit ihrer Stimme auf allen Ebenen wie eine weibliche Ausgabe von Bruce Dickinson. Inspiration holen sich die Mitglieder unter anderem bei Yngwie Malmsteen, George Lynch oder Marty Friedman, was reichlich musikalische Abwechslung bietet. Freunde von Hardrock und Powermetall, die für ein wenig Extravaganz und Klassik offen sind, werden bei diesem Album mit einem Hochkaräter verwöhnt. „The Sign“ besticht durch stampfende Riffs und eine grandiose Gitarrenarbeit von Dan Keller, wobei besonders die Solis auf ein höheres Podest gehoben werden dürfen.

Im Anschluss erfreut die Ballade „Darkness Comes“ die hoffentlich bis dahin erhitzten Gemüter. Es ist nicht eine „klassische“ Metalballade, aber eine Ballade mit Klasse! Leise Töne, die ans Herz gehen und eine rockige Stimme, die sich perfekt ins Konzept von Wicked Plan einfügt.

An Stellen, an denen man für gewöhnlich Rhythmus-Gitarren erwartet, werden klassische orchestrale Elemente eingesetzt. So entsteht eine energiegeladene Mischung aus kunstvoll komponierten, neoklassischen Heavy Metal-Tracks mit einem kräftigen Schuss 80er Hardrock. Perfektes Beispiel dafür ist die Huldigung des Teufelsgeigers im Song „Paganini“. „Dancing In The Rain“ bringt die Hörerschaft erneut zum Träumen, falls man sich darauf einlässt.

Zum Abschluss lassen Wicked Plan aber die Platte keineswegs auslaufen, sondern machen mit dem Titeltrack „Out Of Fire“ eindeutig Lust auf mehr.

Für die satte Produktion der zehn Songs sorgte übrigens kein geringerer als Aki Sihvonen, der bereits Alben von Children Of Bodom oder Nightwish veredelt hatte.

Wicked Plan’s Female Fronted Melodic Metal-Album „Out Of Fire“ lässt die Herzen aller Metal Fans der alten Schule höher schlagen!

Oliver H.
Punkte: 8.3 von 10

Metal Only (metal-only.de) // Deutschland)

...sofort positiv auffiel, war die kraftvolle Stimme von Frontfrau Natali Keller [...] sie shoutet, kreischt und keift sich in bester "Battle Beast meets Crystal Viper"-Manier durch das komplette Album und verpasst so erfolgreich dem gesamten Werk ihren Stempel. Wer hier also auf finnische Trulla-Trinen oder glasklare Elfengesänge hofft, der kann an dieser Stelle getrost zur nächsten Review übergehen.

...absolut handgemacht klingenden Mischung aus melodischem Heavy/Power Metal mit deutlichen Anleihen aus dem Hard Rock und teilweise dem Neoklassischen Metal [...] Gitarrist Dan Keller versteht sein Werk absolut und haut ein geiles Riffbrett oder Flitze-Solo nach dem anderen raus.

Das erste Highlight ist die rein akustisch gehaltene Ballade "Darkness Comes", in der natürlich vor allem die Stimme hervorragend zur Geltung kommt. Ebenfalls hervorstechend ist das Malmsteen-artige "Paganini", bei dem vor allem die instrumentale Sektion wirklich alles gibt.

Das zweite Wicked Plan-Album bietet geradeaus krachenden Heavy Metal mit Hard Rock-Schlagseite.

Punkte: 7/10

Metal.de (metal.de) // Deutschland)

...Wer sich an Stimmen à la BATTLE BEAST oder HUNTRESS nicht stört, sollte hier ein Ohr riskieren...

Rock-HighwayMetal.de (Rock-Highway.ch // Schweiz)

Einen Ausflug in die tiefen Achziger bescherten den Besuchern die einzigartigen WICKED PLAN, nach denen man getrost sagen kann: Heavy Metal lebt - fitter und stilvoller als je zuvor.

News about Melodic Rock and Metal Music (RKerber Metal News // Metal-Blog)

Denke ich an Rock und Metal aus der Schweiz, dann gerate ich ins Schwärmen – Gotthard, Krokus, Shakra, November 7, Lunatica, Eluveitie, und und und… WICKED PLAN hingegen sind für mich eine der ersten Neuentdeckungen im Jahre 2016 [...] Irgendwo habe ich mal gelesen “Eine Band braucht einen großartigen Sänger!” Genau! Und diesen haben WICKED PLAN auf jeden Fall. Frontröhre Natali Keller hat mich vom ersten Ton an beeindruckt! 

...auch eine gefühlvolle Ballade auf dem Album. Von akustischen Gitarrenklängen und einer wunderschön clean gespielten Gitarre begleitet, zeigt Natali ihre gesanglichen Fähigkeiten. Bei dieser Stimme läuft es einem abwechselnd heiß und kalt den Rücken herunter.

Anspieltipps: “Wicked Plan” (Headbang-Alarm, geiles Gitarrensolo), “Dancing In The Rain” (eine riesige Power-Ballade).

...Gitarrist Dan Keller weiß mit seinen grandiosen Gitarren-Soli zu überzeugen (z.B. in “Paganini”).

...Schweizer Metal-Bands begeistern mich schon seit vielen Jahren. Und nun habe ich mit WICKED PLAN einen neuen Eintrag auf meiner Liste. Hier passt einfach alles gut zusammen. Power-Gesang, druckvolles und virtuoses Gitarrenspiel, druckvoll vorantreibendes Schlagzeug. Das ist Metal-Musik, die süchtig macht!

Dr. Rainer Kerber

Metal Talks (metaltalks.de // Deutschland)

Durchaus interessant!...Das Album besticht aber mit einer unbekümmerten Rohheit, dass wir uns entschlossen haben, an dieser Stelle auf die Schweizer Wicked Plan hinzuweisen [...] Immerhin hieven sich WICKED PLAN durch die dominant sperrigen Vokals aus dem schnulzigen Einheitsbrei der Melodie-Szene. Letztlich sollten Melodic-Fans unbedingt mal ein Ohr nehmen, denn wie bereits gesagt, musikalisch ist diese Langrille durchaus interessant.

Tracks (Tracks Magazin // Schweiz)

WICKED PLAN, die Zürcher Band um Frontfrau Natali Keller, hat das Potential, ebenso im Ausland Spuren zu hinterlassen. Ihr zweites Album ist ein überzeugendes Exempel für energetischen Metal und Power-Metal [...] Sängerin Natali reizt dabei ihr gesangliches Potential bis zum Anschlag aus [...]

Neben Natali's Powerstimme und der erfrischenden Härte fällt immer wieder die filigrane Gitarrenarbeit von Girarrist Dan Keller auf. Er plaziert seine Solo immer wieder songdienlich und vermeidet reine Effekthascherei.

Diese Kombination macht "Out Of Fire" zu einem kurzweiligen Vergnügen für Fans dieses Genres.